Psychotherapie ist ein Gespräch zwischen Menschen, das der Aufklärung und Veränderung der Verhältnisse dient.

Eine Fachperson, die unter Schweigepflicht steht, berät eine oder mehrere hilfesuchende Personen im geschützten Rahmen. Dieses Gespräch ist stark vom Zuhören, sich Einfühlen, Fragen und Mitteilen geprägt.

Fachpersonen sind Psychotherapeuten FSP, die ein abgeschlossenes Hochschulstudium (lic. phil.) im Hauptfach Psychologie und 1. Nebenfach Psychopathologie aufweisen. Das 2. Nebenfach können sie frei wählen.

Nach dem Studium beginnt eine mehrjährige, berufsbegleitende postgraduale Weiterbildung, die durch die Arbeit in psychiatrischen Kliniken, in Praxisgemeinschaften mit Psychiatern und durch die selbständige Tätigkeit mit Patienten geprägt wird.

Der Psychotherapeut FSP hat Selbsterfahrung, d.h. er hat selbst als Patient eine Therapie erlebt. Seine Arbeit mit Patienten wird immer wieder einer Supervision unterzogen, und er besucht viele theoretische Weiterbildungskurse.

Psychotherapeuten verschreiben keine Medikamente im Gegensatz zu Psychiatern, die ein Hochschulstudium in Medizin abgeschlossen haben.

nach oben

UpDate Dr. Chr. Quitzau Schneider: 13.07.2009 - Impressum - Mail an die Verfasserin
Was ist Psychotherapie